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Etagepersonal

Der Begriff "Etage" ist ein bisschen irreführend. Denn tatsächlich ist hiermit nicht nur eine einzelne Hoteletage gemeint, sondern häufig alles, was in den sichtlichen Gastbereich fällt: Die Treppen und Flure gehören zu den Aufgabengebieten der Etagen-Fachkräfte, ebenso wie die Gästezimmer und die Eingangshalle (Lobby). Aus dem englischen Sprachraum haben viele Betriebe inzwischen den Begriff "Housekeeping" übernommen - was die Tätigkeit tatsächlich sehr gut beschreibt: Gemeint sind hiermit alle Erledigungen, die das Haus (in diesem Fall natürlich: das Hotel) "in Schuss" halten - also beispielsweise Aufräumen und Saubermachen. Neben Putzkräften werden jedoch auch Pagen und Kofferträger dem Housekeeping zugeordnet.

Im Idealfall bemerken Hotelgäste das Housekeeping- oder Etagenpersonal gar nicht. Schließlich arbeiten die "guten Geister" bevorzugt dann, wenn die Zimmerbewohner gerade unterwegs sind. Eine gewisse Schnelligkeit und Effizienz ist für Mitarbeiter in diesem Bereich absolut obligatorisch, damit alle anfallenden Aufgaben in der gegebenen Zeit erledigt werden können. Mindestens ebenso wichtig aber sind Gründlichkeit und ein gewissenhaftes Vorgehen. Der Blick für Details kann in jedem Falle nicht schaden - wer auch in scheinbar perfekt aufgeräumten Zimmern noch Verbesserungsbedarf zum Beispiel in Form von staubigen TV-Bildschirmen oder einer nur halbvoll bestückten Minibar findet, der ist in diesem Job gerade richtig aufgehoben.

Je nach Position können sich sowohl ungelernte Quereinsteiger, also zum Beispiel Hausfrauen oder Studierende, wie auch Fachkräfte mit einschlägiger Ausbildung um eine Position im Housekeeping bewerben. Gerade größere Betriebe setzen auf einen guten Mix aus gelernten und ungelernten Mitarbeitern, die entsprechend ihrer Qualifikation mehr oder weniger Verantwortung übernehmen. Schlüsselpositionen beispielsweise als Direktrice bzw. Hausdame (selbstverständlich auch in der männlichen Variante möglich!) werden meist an ausgebildete Fachkräfte vergeben. Vielerorts besteht jedoch die Möglichkeit, sich bei entsprechender Eignung hochzuarbeiten. Die Hausdamen haben die Gesamtsituation immer im Blick und verteilen die anfallenden Aufgaben an die einzelnen Mitarbeiter, die in größeren Betrieben nochmals in mehrere Teams unterteilt sein können.